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Erfahrungsberichte
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Erfahrungsberichte
  Die biologische Uhr tickt…
  Ungerecht
  Das ist unangenehm für ihn!
  Ein 2. Kind wär wunderbar
  single mit kinderwunsch!
  Mut machen, nie aufzugeben
  Ich dachte ich wäre allein!
  Nicht geklappt?
  Enorm viel durchgemacht
  Hoffnungslos
  Glaube, Liebe, Hoffnung
  So viele ungeweinte Tränen...
  Neue Hoffnung!!!!
  Sooo ein Schwachsinn
  Ich dachte schon, ich wäre alleine
  Positiv!!!
  Achterbahn der Gefühle
  Sehensucht nach zweitem Kind
  Seit zehn Jahren...
  Da werden Hände sein...
  Hoffnung ist alles...
  Die Zeit läuft davon
  Gehofft und doch verloren
  einfach nur unglücklich und traurig
  Niederschmetternd
  Nicht aufgeben
  Unerfüllter K'wunsch - trotz Kind
  Bin fast am Ende meiner Kräfte
  Zu spät ........!
  Willkommen im Club
  Auch auf „nicht natürlichem Weg“
  Ablenkung und Glücksbringer
  Hoffen auf zweite Chance
  Bin in einem tiefen Loch
  Nicht aufgeben, weiterkämpfen!!!
  Das verlorene Glück
  In ewiger Erinnerung an *Stärndli*
  Mehr Erfolg bei "Rosskuren"
  Ich weinte vor Freude: Gebt nicht auf!
  Wieder Hoffnung
  Happy End nach Hammerschlag
  Vergangenheit - Zukunft
  Total hin- und hergerissen
  Wütend und traurig
  Zweiter und letzter Versuch . . .
  Positiv denken!
  Einen Bericht, um Mut zu machen!
  Das schlimmste ist die Uhr, die tickt
  wunsch nach einem zweiten kind
  Enttäuscht und wütend
  Ich bin am Ende meiner Kräfte
  Ups and downs and ups and downs...
  Auch ich wünsche ein zweites Kind
  Der Wunsch nach einem 2. Kind
  Wieso gerade ich?
  die partnerschaft
  Ich bin so traurig
  Ein Hin- und Her!
  ...es könnte noch schlimmer sein!
  Wunsch nach einem zweiten Kind
  Es gibt immer noch Hoffnung...
  Trotz der Warterei denken wir positiv
  Müde geworden
  Jeder Schritt ist ein kleiner Erfolg
  WARUM?
  Es lohnt sich trotz Riesenstress
  Ein unterlassener Versuch
  Depressionen, trotzdem Hoffnungen
  Sprichwort vom Hansdampf
  Nur Mut
  Bald keine Kraft mehr
  Ich muss mir mein Kind verdienen
  Jeder Schritt ist ein kleiner Erfolg
  IVF hat unseren Wunsch erfüllt
  Für mich brach eine Welt zusammen
  Ich heulte wie ein Schlosshund
  Das Unverständnis
  Was lange währt, wird endlich gut
  Hoffen auf ICSI-Behandlung
  Schreckliche Erfahrung
  Hallo Ihr Lieben!
  Hoffen und Bangen - Und Vorwürfe
  Meinem Mann hat das weh getan
  Zum Glück bin ich nicht allein...
  Ein Bericht der Mut machen soll
  Liebe Mitleidende
  Kinderlos - IVF zu teuer?
  Unerfüllter Kiwu - trotz einem Kind?
  Dieses lange warten
  Erfahrung - Hoffnung für Eltern!
  Schmerzvolle Erfahrung
  Nicolai unser (Adoptiv)kind
  Unerfüllter Kinderwunsch
  Grösser werdender Kinderwunsch!
  Was mich bedrückt in diesem Kampf
  Tröste dich, Monika!
  Es hat sich tausendmal gelohnt
  Mutter durch Adoption
  Wunsch schon bald aufgegeben
  Das lange warten auf Marion
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  Erfahrungsberichte

Da werden Hände sein, die Dich tragen und Arme in denen Du sicher bist und Menschen, die Dir ohne Fragen zeigen, dass Du willkommen bist!

Unser Sohn ist heute bereits über 2 Jahre alt! Er ist das Beste, was uns in unserem Leben je passiert ist. Wir lieben ihn bedingungslos und sind dankbar für dieses Wunder!

Der Gedanke daran, dass mein Mann gar nicht der leibliche Vater ist, sondern dass ich durch eine Spender-Insemination schwanger wurde, ist gar nicht mehr so präsent.

Klar, wenn man die Diagnose erhält, kreisen die Gedanken immerzu darum herum! Man hat tausende von Wenn's und Aber's! Die grundsätzlichsten Sorgen bestehen wahrscheinlich darin, dass man Angst hat, dass Kind nicht so lieben oder annehmen zu können wie eines vom eigenen Partner. Denn alle "normalen" Eltern lieben doch ihr Kind genau so wie es ist, es ist für sie das Schönste und sie würden alles für das Kind tun! Wie ist denn das, wenn man den Vater des Kindes nicht einmal kennt?

Auch muss man sich zuerst an den Gedanken gewöhnen, denn schliesslich hat man sich das in unserer planbaren Welt nicht so vorgestellt! Als wir uns dann an die Tatsache gewöhnt hatten, war für uns folgendes entscheidend:

Der Vater meines Mannes war nicht sein leiblicher Vater! Er hat sich aber gegenüber seinen zwei jüngeren Halbbrüdern nie benachteiligt oder weniger geliebt gefühlt! Es interessiert ihn bis heute nicht, wer sein "richtiger" Vater ist. Eher, was damals passierte. Eine Spender-Insemination ist ja kein Betrug am Partner und somit existiert auch keine Vergangenheit, welche zu Konflikten führen könnte!

Die Entscheidung für eine Spender-Insemination war dann eigentlich schnell gefällt! Ein Leben ohne Kind konnten wir uns nicht vorstellen. Jedenfalls nicht, ohne diese Chance genutzt zu haben. Wir glaubten fest daran, dass dies der richtige Weg ist! Vielleicht musste es ja so sein! Heute sind wir überzeugt davon!

Wenn man dieses kleine Wunder dann in den Armen hält, sind alle Ängste und Sorgen verflogen! Das Gefühl der Liebe und Verbundenheit ist da und kann durch nichts zerstört werden. Wir würden alles für unseren Sonnenschein tun und natürlich ist er auch der Schönste!

Mein Mann erlebte die ganze Schwangerschaft. Er hat das Baby bereits auf dem Ultraschall gesehen, er konnte die Bewegungen spüren und er war bei der Geburt dabei! Er wickelte, fütterte und hätschelte den Kleinen vom ersten Tag an! Er hat ihn stundenlang herumgetragen, als er seine "Schreiphasen" hatte. Er ruft mich fünf mal am Tag an, wenn er krank ist, und und und! Und das ist es doch, was den Vater ausmacht, oder? Ob leiblich oder nicht spielt da gar keine Rolle mehr! Daran denken wir mit einem Lächeln wenn wieder jemand behauptet, er sei ganz der Papa!

Wir machen uns höchstens noch Gedanken darüber wie und wann wir ihm einmal die ganze Geschichte erzählen.

Wenn ihr euch wirklich ein Kind wünscht, so können wir euch nur zu einer Spender-Insemination raten. Gedanken dazu soll und muss man sich machen. Aber es sind ja immer wieder dieselben Gedanken und Fragen die sich im Kreis drehen. Eine Garantie gibt es nicht! Aber die gibt es für nichts im Leben!

Unsere Entscheidung haben wir noch keine Sekunde bereut! Und wir sind auch stolz darauf, auf dem gleichehn Weg noch das Glück erfahren zu haben, auch noch eine Tochter zu haben.

Wir hoffen, euch hiermit etwas von der WUT und TRAURIGKEIT genommen zu haben und dafür etwas MUT und HOFFNUNG geben zu können.

Wir wünschen euch alles Gute auf eurem Weg!

T.H.