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| Erfahrungsberichte
Hoffnungslos Hallo, nachdem ich einige der Berichte gelesen habe, musste ich mich entschliessen meine Erfahrungen auch miteinzubringen. Ich bin jetzt 18 Jahre alt
und zum zweiten Mal habe ich ein Kind verloren. Unter normalen Umständen
wäre ich schockiert soetwas zu hören -18,das ist doch zu jung
-, aber leider sind die Umstände bei weitem nicht "normal". Während den nächsten 3 Jahren hatte ich genügend Zeit zwischen Trauer und Glück zu schwanken. Mein berufliches Leben nahm endlich Form an und ich hatte das Glück mich dank meines damaligen Freundes zu einer rosigen jungen Frau zu mausern. Allerdings hatte meine Mutter dieses Unglück nie hingenommen und nie mit mir über Kinder oder keine Kinder gesprochen, auch musste ich mein Elternhaus ziemlich schnell danach verlassen, da meine Mutter an einer Depression fast zu Grunde ging und drohte mich mitzureissen. Das Thema Kinderkriegen war zunächst beiseitegeschoben. Das einzige was mich wirklich belastete war, dass ich meinem Kind immer eine Familie bieten wollte, die ich nie gehabt habe und dies nun nie zustande kommen würde, da selbst bei einer Adoption nie das Gefühl von richtiger Familie herrschen kann (z.B. der Mann wird bei der Kinderzeugung so total übergangen). Dann kam der Februar diesen Jahres. Ich verliebte mich in einen sympathischen jungen Mann aus der Nähe, wie es so geht hatte er diese Gefühle lange vor mir entdeckt. Es war eine wundervolle Zeit. Da er nichts von meinem Leiden wusste, konnte ich jede Minute mit ihm geniessen ohne Mitleid in seiner Absicht zu spüren. Doch plötzlich musste ich mich am Morgen übergeben und meine Stimmungsschwankungen fielen selbst mir zur Last. Ich war schwanger. Trotz meines relativ jungen Alters war ich überglücklich. Ich konnte es dem Vater nur schwer beibringen, da wir uns nur seit so kurzer Zeit kannten und ich ihn apropos Verhütung immer beschwichtigt hatte (" Nein Schatz, ein Kondom ist sicher nicht nötig!") Als er die ganze Geschichte kannte, war auch er froh über meine Schwangerschaft, was mich sehr beeindruckte. Er gestand mir, dass er sich ein Kind mit mir auch zu so einem frühen Zeitpunkt sehr gut vorstellen könne. Mir wurde nicht allzu viel Hoffnung gemacht das Kind behalten zu können und das erzählte ich auch meinem Gefährten. Es hielt immerhin 3 Monate. Ich wurde eines Nachts vor
Schmerzen ohnmächtig und mein Freund brachte mich sofort ins Krankenhaus.
Zu spät. Und jetzt bin ich an der selben
Stelle. Vor einer Woche war eine zweite Abschabung. Diese Schwangerschaft
war von mir gewollt und erhofft, doch hielt sie nur 3 Wochen. Ich weiss
nicht, wie ich die nächste Zeit überstehen soll.
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