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| Bundesamt
für Statistik vom 2.11.2006
Ein Prozent
der Kinder entstand durch künstliche Befruchtung Im Jahr 2004 wurden rund 3600
Frauen oder etwa eine auf 1000 Frauen im gebärfähigen Alter
von 15-44 Jahren behandelt. Bei etwa 40 Prozent dieser Fälle lag
die Ursache für die misslingende natürliche Fortpflanzung beim
Partner der Frau. In den übrigen Fällen war sie bei der Frau,
bei beiden oder sie konnte nicht festgestellt werden. Im Durchschnitt umfasst die Behandlung einer Frau 1,6 Behandlungszyklen, das sind insgesamt 5800 Behandlungszyklen. In 90 Prozent dieser initiierten Zyklen konnten Embryonen transferiert werden. 21 Prozent der Transfers resultierten in einer Schwangerschaft. Jede dritte der 3600 behandelten Frauen wurde schwanger. Zwei Drittel der Schwangerschaften endeten mit einer Geburt, ein Fünftel durch einen Abort, und bei 15 Prozent ist das Ergebnis nicht bekannt. Die Entbindungen teilen sich auf in vier Fünftel Einlingsgeburten, ein Fünftel Zwillingsgeburten und weniger als 1 Prozent Drillingsgeburten. Bezogen auf alle in der Schweiz geborenen Kinder sind 0,8% der Einlinge, 12% der Zwillinge und 31% der Drillinge mittels FMed-Methode gezeugt worden. Insgesamt beträgt der Anteil der mit fortpflanzungsmedizinischer Hilfe geborenen Kinder 1,2 Prozent. Weniger als ein Prozent dieser geborenen Kinder wurden tot geboren. Die Statistik zur medizinisch unterstützten Fortpflanzung Von 2005 an realisiert das
BFS die Berichterstattung über die medizinisch unterstützte
Fortpflanzung in der Schweiz inklusive der Verwendung der entnommenen
und kultivierten Eizellen sowie der überzähligen Embryonen.
Die Daten werden von der Schweizerischen Gesellschaft für Reproduktionsmedizin
(SRGM) erhoben und verwaltet, sowie zur öffentlichen Berichterstattung
an das BFS weitergeleitet. Die Statistik beginnt mit dem Jahr 2002.
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