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| Medienmitteilung
vom 27. Oktober 2001
Verein Kinderwunsch
fordert Kassenpflicht für moderne Fortpflanzungsmedizin Resolution verabschiedet Der Verein Kinderwunsch verabschiedete an der ersten Generalversammlung vom Samstag in Zürich eine Resolution für die Kassenpflicht der Sterilitätsbehandlung mit den modernen Methoden der Fortpflanzungsmedizin. Die Betroffenen-Organisation Verein Kinderwunsch verlangt von den zuständigen Bundesstellen, dass die Krankenkassen verpflichtet werden, die heute anerkannten Behandlungsmethoden zur Erfüllung eines Kinderwunsches zu vergüten. "Nachdem sich das Schweizer Stimmvolk vor eineineinhalb Jahr an der Urne klar für die weitere Zulassung der In-Vitro-Fertilisation (IVF) ausgesprochen hat, sind die weiteren Verzögerungen für die Einführung der Kassenpflicht stossend und bedeuten eine zusätzliche Belastung für die betroffenen Paare", heisst es in der Resolution. Zur physischen und psychischen Belastung einer Sterilitätsbehandlung kommen noch die finanziellen Sorgen und Nöte dazu, weil die betroffenen Paare die heute anerkannte Behandlung selbst bezahlen oder aus finanziellen Gründen auf Kinder verzichten müssen. Nachdem die Eidgenössische Leistungskommission vor über einem Jahr die Kassenzulässigkeit empfohlen hatte, ruft der Verein Kinderwunsch Bundesrätin Dreifuss auf, die Sterilität als Krankheit zu anzuerkennen und damit in der Schweiz nachzuvollziehen, was die Weltgesundheitsorganisation WHO längst getan hat. "Mit der Zulassung der modernen Fortpflanzungsmedizin zur Kassenpflicht kann der stossenden Zweiklassen-Medizin in diesem Therapiegebiet ein Riegel geschoben werden," heisst in der Resolution. An der ersten Generalversammlung
wurden die Statuten verabschiedet und der neue Vorstand gewählt.
Der Verein Kinderwunsch will die Kontakte zwischen Betroffenen fördern,
die Mitglieder bei der Bewältigung der Kinderwunsch-Probleme unterstützen
und eine Plattform bieten für die Diskussion über die Behandlung
der Unfruchtbarkeit und die moderne Fortpflanzungsmedizin sowie über
andere Lösungsansätze. Auf die erste Generalversammlung wurde
auch die neu konzipierte Homepage www.kinderwunsch.ch aufgeschaltet. Für Rückfragen:
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